Meine Reise nach Öland – Tag 3

So, mein Kurzurlaub ist schon fast wieder vorbei. Aber eine letzte Wanderung habe ich mir für heute Vormittag noch vorgenommen.

Ganz in der Nähe des Campingplatzes gibt es einen 6 km langen Wanderweg, den Bergstigen. Er soll eine interessante Mischung aus Naturwanderweg und geschichtsträchtigen Stätten sein – wir sind gespannt.

Den Anfang hatten wir gestern noch ausgekundschaftet und so habe ich, nach einer weiteren, überaus gemütlichen Nacht in Horst, den Rucksack geschultert und los ging es.

Hurley war für seine Verhältnisse sehr gut drauf und so hat es richtig Spaß gemacht, endlich auch mal wieder neue Wege zu erkunden.

Hurley – mein Bodyguard

Der Tau hing noch in den Spinnenweben, als wir uns auf den Weg gemacht haben und der Tag erwachte langsam.

Der Blick auf die Übersichtskarte hat mich leider nicht wirklich schlauer gemacht. Eine Markierung mit gelbem Textmarker zu machen, wenn der Ausdruck viele Jahre draußen hängen soll ist einfach sub-optimal. Aber die Markierungen am Wegesrand waren gut und so haben wir uns unverdrossen auf den Weg gemacht.

Was soll ich sagen: Der Weg hat gehalten, was die Beschreibung versprochen hat. Eine tolle Abwechslung aus Resten der beginnenden Industrialisierung und wunderschönen Landschaften.

Öland - Tag 3
Öland - Tag 3
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Aaaaber… Der Weg führte nur in eine Richtung, nämlich nach Süden und nach 6 km ging die Ausschilderung immer noch weiter, aber immer noch weiter Richtung Süden. Schon seit 10 Minuten habe ich Hurley gut zugeredet, “der Weg knickt jetzt gleich ab, dann geht es zurück”, “hinter der nächsten Kurve ist es soweit…”, aber Bewahrheiten wollte sich das nicht.

Ich habe es dann abgebrochen und bin schweren Herzens wieder umgekehrt. Dabei hasse ich es, den gleichen Weg wieder zurückzugehen. Aber so langsam wurde Hurley müde – Seven hatte sich gerade erst warmgelaufen – und wir wollten heute ja auch noch wieder nach Hause.

Ich habe auch vor Ort nicht herausbekommen, ob sich da zwei Wege mit der gleichen Markierung irgendwo kreuzen und wir daher auf dem falschen Weg weitergegangen sind. Im Internet habe ich nachher gefunden, dass der Weg kein Rundweg sein soll. Aber selbst dann ist die Angabe mit 6 km deutlich untertrieben.

Egal, die gute Laune hat es uns nicht verdorben, wir sind halt zurückgegangen.

Gegen Mittag waren wir dann wieder am Campingplatz, haben unsere Sachen gepackt und sind mit Horst im Schlepptau wieder nach Hause gefahren.

Mit Horst wieder auf dem Rückweg.

Schön war’s und Spaß gemacht hat’s und wir werden sicher noch öfter aufbrechen.

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